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Fallbeispiel Sinus pilonidalis im Gesäßbereich
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Patient: 30-jähriger, normalgewichtiger Patient ohne bekannte Vorerkrankungen mit operiertem Sinus pilonidalis im Bereich des Gesäßes. Erstversorgung: Wundgaze wurde in die Wundhöhle eingelegt, die Gaze war innerhalb von 24 h so vollgesogen, dass die Kleidung vom Patienten durch das überschüssige Exsudat feucht wurde. Der Patient stufte den Schmerz bei Stufe 8 von 10 in der Visuellen Analogskala ein.
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Wundbeurteilung Tag 0
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Wundbett: 30% Nekrose, 70% Faszie, sehr stark exsudierend, keine Infektionszeichen & keine Granulation
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Wundrand: Unterminiert
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Wundumgebung: Nomal
- Wundgröße: 15cm x 7cm x 3,5cm
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Behandlung: Die Operationswunde heilte durch sekundäre Wundheilung. Reinigung der Wunde mit Kochsalzlösung.
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Biatain® Fiber (10x10 cm) wurde in den ersten fünf Tagen nach der OP täglich gewechselt. Behandlungsziel war die Entfernung des avitalen Gewebes und ein gutes Exsudat-Management. Als Sekundärverband wurde eine Kompresse verwendet. Nach einem Monat Behandlungsdauer reichte bereits Biatain® Fiber in der Größe 5x5 cm aus.
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- Wundbeurteilung Tag 50
- Die Wunde ist nahezu komplett abgeheilt
- Der Wundverschluss wurde in weniger als 2 Monaten erreicht und erfolgte nach Erfahrung des Anwenders sehr viel schneller als im Vergleich mit anderen Faserverbänden oder Alginaten.
- Abschließende Beurteilung: Biatain® Fiber zeigte eine hohe Absorptionskapazität und Retention, und ließ sich durch das ausgebildete Gel rückstandsfrei und atraumatisch entfernen. Biatain® Fiber schrumpfte nicht, behielt dadurch den Kontakt zum Wundgrund und verhinderte Hohlräume und Exsudatansammlungen. Der Verband war sehr flexibel und ließ sich gut in die Wundhöhle einbringen.
Tag 0
Tag 8
Das autolytische Debridement wurde durch das optimale Exsudat-Management
unterstützt. Das nekrotische Gewebe konnte entfernt werden und die Granulation setzte ein.
Tag 16
Insbesondere die Granulation schreitete voran, wodurch sich die Wunde verkleinerte.
Tag 25
Die Wundgröße und -tiefe haben deutlich abgenommen. Der Schmerz ist von Stufe 8 auf 1 in der visuellen Analogskala gesunken.
Tag 42
Die Wunde war bereits mit bis zu 70 % neuem Epithelgewebe abgedeckt.
Tag 50
Nahezu komplett abgeheilte Wunde.