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Für eine individuelle Versorgung beim intermittierenden Katheterismus stehen unterschiedliche Kathetereigenschaften zur Verfügung, etwa Länge, Durchmesser, Beschichtung, Spitzen und Katheteraugen. Das Update der S2k-Leitlinie1 greift unter anderem Katheter mit multiplen Mikro-Augen auf.
Hinweis: Die nachfolgende Darstellung bietet eine beispielhafte, zusammenfassende Einordnung ausgewählter Inhalte der Leitlinie. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt nicht die Lektüre der Originalleitlinie.
Der intermittierende Katheterismus (IK) wird bei neurogener Dysfunktion des unteren Harntrakts (NLUTD²), unter Berücksichtigung der individuellen medizinischen und sozialen Situation, weiterhin als bevorzugte Form der Blasenentleerung beschrieben.¹ Dies wird im dritten Update der S2k-Leitlinie „Management und Durchführung des IK bei neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes“¹ erwähnt. Die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie e. V. (DMGP) und die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) als federführende Fachgesellschaften nennen darin den intermittierenden Katheterismus (IK) als langfristig komplikationsarme Form der Blasenentleerung bei NLUTD im Vergleich zur Dauerkatheterisierung – unter Berücksichtigung der individuellen medizinischen und sozialen Situation.
Vielzählige Mikro-Augen werden genannt
Das Update der S2k-Leitlinie nennt bevorzugt beschichtete Einmalkatheter für die Langzeitanwendung, da sie zur Senkung des Risikos für Harnwegsinfektionen (HWI) beitragen können. Erstmals erwähnt werden zudem Katheter mit vielzähligen Mikro-Augen. In diesem Zusammenhang wird beschrieben, dass die Anforderungen an die Durchführung – etwa beim Zurückziehen des Katheters – sich je nach Katheterdesign unterscheiden können.
Verglichen mit der Dauerkatheterisierung beschreibt die S2k-Leitlinie darüber hinaus, dass der IK mit einer geringeren Rate an Harnwegsinfektionen und Langzeitkomplikationen verbunden sein kann. In Studien wird bei den Anwendern von Dauerkathetern gegenüber IK-Anwendern auch ein mögliches höheres Risiko für Komplikationen wie Blasenkrebs und die Entstehung von Blasensteinen beschrieben.¹
Einheitliche Prozesse für die Versorgungsqualität
Die Entscheidung für den passenden Katheter sollte in Abstimmung mit einem (Neuro-)Urologen, einem Urotherapeuten oder einer erfahrenen Pflegefachkraft getroffen werden – zusammen mit dem Patienten. Eine Schlüsselrolle kann die Erstanleitung einnehmen. Anleitende Fachkräfte können maßgeblich dazu beitragen, dass Patienten Vertrauen in die Methode gewinnen und gut darauf vorbereitet sind, den IK auch nach der Klinikentlassung in ihren Alltag zu integrieren. Stets aktualisierte Leitlinien unterstützen dabei, Prozesse zu standardisieren und zu vereinfachen.¹
S2k-Leitlinie online finden
Die aktuelle S2k-Leitlinie „Management und Durchführung des IK bei neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes“ finden Sie hier.
„Arztcard“ zum Downloaden
Auf dieser Seite finden Sie die „Arztcard“ für den Download. Darin sind Infos zum Leitlinien-Update kompakt zusammengefasst.
LujaTM mit der Micro-hole Zone TechnologyTM ermöglicht eine einfachere Anwendung ohne Repositionieren. *,4,5
Bild: Coloplast
LujaTM ist der erste Katheter mit der Micro-hole Zone TechnologyTM – mit über 50 Mikro-Augen bei Frauen und über 80 Mikro-Augen bei Männern.8
Bild: Coloplast
Luja™ – die nächste Generation der Einmalkatheter

LujaTM ist der erste Katheter mit der Micro-hole Zone Technology TM – mit über 50 Mikro-Augen bei Frauen und über 80 Mikro-Augen bei Männern. Luja ermöglicht eine vollständige Entleerung der Blase in einem Fluss.3 Der Harnfluss stoppt erst, wenn die Blase vollständig leer ist.3 Dabei ermöglicht der Katheter eine einfache Anwendung ohne Repositionierung*,4,5 und eine sanfte Blasenentleerung.6 Luja wurde entwickelt für ein geringeres Risiko für Harnwegsinfekte.7
Weitere Infos und Musterbestellung finden Sie hier.
Hinweis: Die Leitlinie trifft keine produktspezifischen Empfehlungen. Die oben aufgeführten Produktinformationen basieren auf herstellereigenen Studien.
Bild: Coloplast
Erscheinungszeitpunkt: Mai 2026
Redaktion: mk Medienmanufaktur GmbH