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Zwischen Fünen, Ærø und Langeland liegt eine der schönsten Inselregionen Dänemarks: die Dänische Südsee. Wer Natur, Ruhe und maritime Erlebnisse sucht, findet hier ideale Bedingungen, besonders in den Sommermonaten.
Die Dänische Südsee ist kein Ort für Eile, sondern für bewusstes Entdecken. Über 50 Inseln und Inselchen gehören zu diesem Archipel, viele davon mit ganz eigenem Charakter. Als Dänische Südsee wird der Teil der Ostsee südlich der beiden Meeresengen Großer Belt und Kleiner Belt bezeichnet, die die dänischen Hauptinseln voneinander trennen. Herzstück der Region ist die Insel Fünen (Fyn), die zwischen Jütland und Seeland liegt. Auf Fünen befindet sich auch die Hafenstadt Svendborg im Süden der Insel. Von hier aus sind zahlreiche Inseln der Region bequem per Fähre erreichbar – darunter Ærø, Skarø oder Drejø. Ærø zählt zu den bekanntesten Zielen und begeistert mit dem malerischen Ort Ærøskøbing, dessen bunte Häuser und blühende Gassen fast wie aus einer anderen Zeit wirken. Wer es noch ruhiger mag, findet auf den kleineren Inseln wie Skarø oder Drejø viel Ursprünglichkeit und Natur. Langeland hingegen ist größer und weitläufiger – mit langen Küsten, kleinen Steilküsten und sogar wild lebenden Pferden im Süden der Insel.
Mit dem Kajak zu versteckten Buchten
Wer die Region wirklich intensiv erleben möchte, sollte aufs Wasser gehen. Besonders mit dem Seekajak eröffnen sich Perspektiven, die vom Land aus verborgen bleiben. Zwischen kleinen Inseln, flachen Küsten und geschützten Gewässern lässt sich entspannt paddeln – oft begleitet von Seevögeln und mit etwas Glück sogar von Schweinswalen.
Tipp: Die Inseln Skarø und Drejø sind ideale Ziele für Tagesausflüge. Hier warten kleine Naturhäfen, Badestellen und viel Ruhe – perfekt für eine Pause fernab größerer Orte.
Anreise in die Dänische Südsee
Mit dem Auto:
Über die dänischen Autobahnen und Brücken (z. B. Große-Belt-Brücke) ist Fünen gut erreichbar.
Mit der Bahn:
Direkte Zugverbindungen führen von Kopenhagen oder Hamburg nach Odense (Fünen), von dort weiter nach Svendborg.
Weiter auf die Inseln:
Fähren verbinden Svendborg regelmäßig mit Ærø, Skarø, Drejø und weiteren Inseln.
Segeln im sanften Inselmeer
Auch für Segler ist die Dänische Südsee ein echtes Highlight. Die kurzen Distanzen zwischen den Inseln ermöglichen flexible Routen – spontane Stopps inklusive. Häfen wie Marstal auf Ærø, einer der traditionsreichsten Seefahrerorte Dänemarks, oder Rudkøbing auf Langeland bieten eine gute Infrastruktur und gleichzeitig viel Atmosphäre. Wer mag, ankert zwischendurch in einer ruhigen Bucht – ein Bad im klaren Wasser gehört hier fast dazu.
Tipp: Wer kein eigenes Boot hat, kann vor Ort Segelboote chartern oder an geführten Törns teilnehmen – eine entspannte Möglichkeit, die Inselwelt auch ohne Segelerfahrung vom Wasser aus zu entdecken.
Fyn, das Herz der Dänischen Südsee, wird nicht ohne Grund als „grüner Garten“ Dänemarks bezeichnet – ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungen in der Dänischen Südsee.
Bild: Daniel Villadsen
Fyns Hoved ist eine naturbelassene Halbinsel im Nordosten von Fyn, geprägt von steilen Klippen, weiten Strandwiesen und flachen Lagunen.
Bild: Daniel Villadsen
Kleine Orte, große Gelassenheit
Neben der Natur sind es vor allem die kleinen Orte, die den Reiz der Dänischen Südsee ausmachen. Typisch dänisch ist die Mischung aus Gelassenheit, Naturverbundenheit und einem Gespür für das Einfache. Ein Fischbrötchen am Hafen, ein Eis in der Sonne oder ein Abend mit Blick aufs Wasser – oft sind es genau diese kleinen Momente, die in Erinnerung bleiben.
Die Insel Ærø bietet mit Ærøskøbing einen besonders sehenswerten Ort mit seinen bunten Häusern und liebevoll gestalteten Gassen.
Bild: Michael Fiukowski and Sarah Moritz
Die Insel Tåsinge liegt südlich von Fyn und ist besonders idyllisch vom Wasser aus zu erleben.
Bild: Kim Wyon
Erscheinungszeitpunkt: August 2026
Redaktion: mk Medienmanufaktur GmbH