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Der intermittierender Selbstkatheterismus (ISK) ermöglicht eine physiologische Speicherung und Entleerung der Harnblase und wird, wenn möglich, für Menschen empfohlen, die auf eine Katheterisierung zur Blasenentleerung angewiesen sind.1,2
Harnwegsinfektionen (HWI) können eine mögliche Komplikation für Anwender des ISK sein.3 2-3 HWI erleidet ein ISK Anwender durchschnittlich pro Jahr.4
Die Ätiologie der ISK-assoziierten HWIs ist multifaktoriell, was die Implementierung effektiver präventiver Maßnahmen erschweren kann. Insbesondere katheterassoziierte HWI-Risikofaktoren können jedoch durch die Auswahl der geeigneten Kathetereigenschaften beeinflusst werden.

Mögliche Risikofaktoren bei der ISK Anwendung: Restharn und Mikrotraumata
Um die Harnblase mit Hilfe eines 2-Augen-Katheters vollständig zu entleeren, ist eine Repositionierung des Katheters erforderlich. Bei inadäquater Repositionierung kann Restharn in der Harnblase verbleiben. Der Urin kann, insbesondere bei Patienten, die den ISK anwenden, uropathogene Erreger enthalten.3
Bei Verbleiben residualen Urins in der Harnblase kann es zu einer Proliferation der Mikroorganismen und in der Folge zu symptomatischen HWI kommen. Folglich ist die Minimierung des Restharns ein wichtiger Aspekt zur Reduktion des HWI-Risikos bei Patienten, die den ISK anwenden.3 Es besteht zudem das Risiko, dass durch die Repositionierung des Katheters Mikrotraumata (Läsionen) der Harnblasenschleimhaut induziert werden.6 Diese können die mikrobielle Invasion des Urothels erleichtern und somit das HWI-Risiko erhöhen.3
Innovativer Katheter mit Mikro-Augen (Micro-hole Zone Technology)
Die Kathetertechnologie mit über 50 Mikro-Augen ermöglicht eine Katheterisierung ohne Repositionierung wodurch die katheterassoziierten HWI-Risikofaktoren minimiert werden.
Durch die reduzierte Schleimhautansaugung im Vergleich zu 2-Augenkathetern wird das Risiko für Mikrotraumata minimiert (im präklinischen Setting getestet, ex-vivo; Coloplast Data-on-file, Glahn 2023). Ebenso wird auch der Risikofaktor Restharn durch die vollständige Blasenentleerung reduziert. 2,4,5,7

Studienergebnis bestätigt die Vorteile der Micro-hole Zone Technology (MHZT)
In einer randomisierten kontrollierten Crossover Studie5 wurden 42 erwachsene männliche ISK Anwender in zwei individuellen Testbesuchen durch medizinisches Fachpersonal mit einem 2-Augenkatheter und einem MHZT-Katheter katheterisiert. Die primären Endpunkte der Studie waren die Anzahl der Flussstopps und der Restharn beim ersten Flussstopp.7
Die Studie ergab, dass Luja
-
Schleimhautansaugung deutlich reduziert im Vergleich zum 2-AK7
-
Deutlich weniger Restharn im Vergleich zum 2-AK beim ersten Flussstopp zeigte7
In dieser Studie wurden keine unerwünschten Ereignisse beobachtet.
Das Ansaugen der Blasenschleimhaut in die Katheteraugen des 2-Augenkatheters kann mit einem starken Abfall des Unterdrucks im Katheter einhergehen. Der Harnfluss kann in diesem Moment zum Stoppen kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu diesem Effekt kommt, ist bei der Katheterisierung mit einem MHZT-Katheter deutlich geringer.7
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1. DGU, DMGP, Management und Durchführung des Intermittierenden Katheterismus (IK) bei neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes Version 2.1. 2019. AWMF Leitlinienregister (abgerufen am 11.04.2025)
2. EAUN, Evidence-based Guidelines for Best Practice in Urological Health Care. Urethral intermittent catheterisation in adults. 2024.EAUN-Guideline-Urethral-intermittent-catheterisation-in-adults-2024.pdf (abgerufen am 11.04.2025)
3. Kennelly, M., et al., Adult Neurogenic Lower Urinary Tract Dysfunction and Intermittent Catheterisation in a Community Setting: Risk Factors Model for Urinary Tract Infections. Adv Urol, 2019. 2019: p. 2757862.
4. Coloplast IC user survey (IC Value prop), n=2942, January 2016 (Data on file)
5. Schrøder, B., et al., New micro-hole zone catheter reduces residual urine and mucosal microtrauma in a lower urinary tract model. Sci Rep, 2024. 14(1): p. 2268.
6. StÓ•rk, K., et al., Catheter-associated bladder mucosal trauma during intermittent voiding: An experimental study in pigs. BJUI Compass, 2024. 5(2): p. 217-223.
7. Landauro, M.H., et al., New Intermittent Urinary Micro-Hole Zone Catheter Shows Enhanced Performance in Emptying the Bladder: A Randomised, Controlled Crossover Study. J Clin Med, 2023. 12(16).
8. Tomlin, K.R.N., et al., The Lived Experiences of Male Intermittent Catheterisation Users After Using a New Micro-hole Zone Catheter: A Series of Case Stories Poster at BAUN in Liverpool 2024